Corsage-Korsett
Die Corsage (frz. Körper) ist ein figurbetonendes, schulterfreies Oberteil, welches den Oberkörper eng umschließt. Corsage unterscheidet sich von dem Korsett im Sprachgebrauch, welcher meist ein steifes zur Unterbekleidung gehörendes Kleidungsstück bezeichnet und durch seine Schnürung meist die teileformende Funktion hat. Eine Corsage ist die weichere Form des Korsetts und kommt in drei Arten vor:
- Als Trägerloses Oberteil eines Cocktailkleides.
- Als Eigenständiges Kleidungsstück (Ausgehkleidung)
- Als Dessous (wird oft zu besonderen Anlässen getragen wie z.B. in der Hochzeitsnacht)
Der Ursprung des Korsetts liegt in den 16. Jahrhunderts. Die klassischen Sanduhrkorsetts (große Ober- und Unterteile mit sehr schmalen Hüftweite) entwickelten sich Mitte 19. Jahrhunderts. Ende der 90er hatten die Designer die Gelegenheit die Korsetts wieder ins Leben zurückzurufen. Die Frauen wollten elegant und erotisch aussehen, damit war die Silhouette der Sanduhr wieder aktuell. Prächtige Brüste und schmale Teile - der sehnliche Traum der Frauen und erotische Phantasien der Männer. Durch den Einsatz von neuen Materialien ist es den Designer gelungen die moderne Korsetts nicht nur verführerisch und sexy herzustellen, sondern auch bequem und elastisch. Moderne Korsetts bieten der Frauen mehr Bewegungsfreiheit und mehr Komfort als Korsetts der vorherigen Jahrhunderts.